1. Advent Tradition Dänemark

1. Advent Tradition Dänemark

2. Dezember 2018 0 Von mbj@xspass.ch

 

 

In Dänemark haben viele als Tradition das Sie am Advents Sonntag ein Glas Gløgg trinkt und viel essen auch Æbelskiver.

Gløgg                                                                                             

                                               Æbleskiver

 

Für mich als Dane ist die Weihnachtszeit verbunden mit Gløgg und  Æbelskiver.

In meine Familie haben wir eine Tradition gehabt das Wir zusammen im Wald gegangen ist und dort Tannengrün und Zapfen für unser Weihnachtsdekoration gesammelt haben. Wieder zuhause haben wir dann die Weihnachtsdekorationen zusammen gemacht, geredet, und Æbelskiver gegessen und Gløgg getrunken.

 

Dänischer Gløgg

Originalrezept aus dem Jahre 1870

Zutaten

  • 1 Flasche Wein, rot ( Sie können auch Weis verwenden)
  • 100 ml Snaps(original dänischen Brøndum) – Wodka geht auch
  • 10 g Zimt, ganz
  • 20 Nelke(n)
  • 1 Stück Ingwer, klein
  • 1 TL, gestr. Kardamom – Kapseln
  • ½ Pomeranze(n), die schale oder ungespritzte
  • 300 g Zucker
  • 1 TL, gestr. Vanillezucker
  • B. Mandel(n)
  • B. Rosinen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. Ruhezeit: ca. 1 Tag

Kardamom zerstoßen, Zimt in kleine Stücke brechen. Alle Gewürze in ein Glas mit Schraubverschluss geben, mit dem Schnaps auffüllen und 24 Stunden ziehen lassen.
Dann den Schnaps durch einen Kaffeefilter laufen lassen.

Mandeln häuten. Wein und Schnaps in einen Topf geben, Zucker, Vanillezucker, Mandeln und Rosinen zufügen und den Gløgg vorsichtig erwärmen.

Skål/Prost!

 

 

 

 

Dänische Æbleskiver

Æbleskiver sind eigentlich eine typische dänische Weihnachtsspeise, die nicht nur jedes Kind in Dänemark kennt – wir essen sie das ganze Jahr.

Wortwörtlich übersetzt bedeutet das Wort Æbleskiver schlicht „Apfelscheiben“. Der Ursprung findet sich im 17./18. Jahrhundert. Damals wurden Apfelscheiben in einem Teig gebacken, heute werden sie zumeist ohne Füllung in einer speziellen Pfanne mit runden Vertiefungen gebacken.

Æbleskiver werden mit Backpulver zubereitet und in einer speziellen Pfanne mit kugeligen Vertiefungen gebacken, welche nur zu 3/4 mit dem zähfließendem Teig gefüllt werden. Durch das Triebmittel im Teig würde der der Teig sonst zu sehr aufgehen und das hätte zur Folge, dass er nur schwer gewendet werden könnte.

Teig in der Pfannenvertiefung durch das Braten an der Oberfläche kleine Blasen schlägt, wird er gewendet – vor dem Wenden kann ein kleines Stück Apfel in den frischen Teig gegeben werden. Ich benutze zum Wenden eine feine Stricknadel und drehe die entstandene Halbkugel zu einem Viertel. Der Teig fließt das aus dem Inneren auf den Pfannenboden und die kugelige Form entwickelt sich weiter. Nach kurzer Zeit wird eine weitere Vierteldrehung durchgeführt und das Bällchen ist perfekt.

Zutaten für die Æbleskiver für ca. 30 Stück

  • 250g Mehl
  • 125 g Butter
  • 375 ml Buttermilch
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eßlöffel Zucker
  • 1 Prise Liebe
  • 1/2 Teelöffel Kardamom
  • Mark einer Vanilleschote
  • 10 Gramm Backpulver
  • 2 Prisen Liebe
  • 1 gestrichener Teelöffel Natron
  • 4 Eier
  • Abrieb einer Bio-Zitrone

 

Zubereitung der Æbleskiver

Eier trennen, das Eiweiß zur Seite stellen. Die Butter leicht bräunen und abkühlen lassen. Jetzt Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Vanille und Kardamom mischen. Das Eigelb mit dem Zucker aufschlagen und die Buttermilch dazu gießen. Einige Esslöffel der Mehl-Mischung und den Zitronenabrieb hinzufügen und dann die Butter esslöffelweise hinzugeben. Der zähfliessende Teig muss nun 15-30 Minuten stehen, damit der Kleber im Weizenmehl quellen kann. In der Zwischenzeit das Eiweiß steif schlagen und zum Schluß vorsichtig und liebevoll mit einem Teigschaber unter den Teig mischen. Nicht zu sehr rühren, weil sonst das Eiweiß wieder zusammen fallen kann.

Die Pfanne erhitzen, den Teig in die kugeligen Vertiefungen gießen, so dass sie zu ca. 3/4 gefüllt sind. Dann nach und nach der oben beschriebenen Methode braten.

Die Æbleskiver, die wir nicht aufessen, backe ich am nächsten Tag im Backofen

 

 

Der 1. Advent ist immer am ersten Sonntag nach dem 26. November. Die kommenden vier Wochen erinnerten zu Beginn an die 4000 Jahre, in denen die Menschen nach dem Sündenfall im Paradies auf die Ankunft des Erlösers warten mussten. Heute bereitet die Adventszeit die Christenheit auf die Geburt Jesus vor. “Advent” kommt dabei vom Lateinischen “adventus” und bedeutet “Ankunft”. Mit dem 1. Advent beginnt das neue katholische und evangelische Kirchenjahr.

“Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür”

 In Dänemark nennen wir dies ein “Kalenderlys” (Kalenderkerzen) Dekoration – wir brennen jeden Tag – ein Zahl von 1. bis 24. Dezember.

 

 

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Viel Spass mit deine Familien Weihnachtstraditionen

 

Mona